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	<title>Culina Medica</title>
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	<description>Der Blog zur Sendung &#34;Aber bitte mit ohne...“  mit Miriam Betancourt &#38; Knacki Deuser. Tipps, Neuigkeiten und Geschichten rund um die Themen Nahrungsmittelunverträglichkeiten und chinesische Ernährungslehre von Miriam Betancourt.</description>
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		<title>Von Kr&#228;utern, die gl&#252;cklich machen</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 19:22:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chinesische Ernährungslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Baldrian]]></category>
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		<category><![CDATA[Eva Mosheim Heinrich]]></category>
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		<description><![CDATA[In der traditionell chinesischen Medizin wird ein Kraut nicht einzeln gegeben, sondern stets in einer aufeinander abgestimmten Komposition mit mehreren Substanzen. Doch dazu braucht es ein langwieriges Studium. Ich will deswegen nicht in die Feinheiten der Kr&#228;utertee-Komposition einsteigen. Doch es lohnt sich, unsere Kr&#228;uter genauer anzuschauen, mit denen wir uns t&#228;glich etwas Gutes tun k&#246;nnen. Ich stelle hier einzelne Kr&#228;uter vor, die uns gegen den t&#228;glichen Stress besser wappnen. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/chinesische-ernaehrungslehre/von-kraeutern-die-gluecklich-machen/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zurzeit auf dem Kongress f&uuml;r traditionell chinesische Medizin (TCM) in Rothenburg ob der Tauber. Das ist der wichtigste Kongress f&uuml;r TCM-Therapeuten in Deutschland. Es gibt auch einen Di&auml;tetik-Tag, doch der hat mich in diesem Jahr gar nicht so sehr interessiert. Viel spannender fand ich den Schwerpunkt zu westlichen Kr&auml;utern. In zwei, jeweils dreist&uuml;ndigen Workshops (ja, mir qualmt der Kopf) zeigten Dozenten, wie mit unseren einheimischen Kr&auml;utern die Kunst der Komposition einer Kr&auml;uterrezeptur gelingt. Es muss ja nicht immer Ginseng sein, auch wir haben ganz wunderbare Kr&auml;uter. Wie sagte die Dozentin Eva Mosheim-Heinrich heute: „Wir brauchen genau das Kraut, das bei uns vor der T&uuml;r w&auml;chst.“ (Was wollen mir wohl nur die ganzen Brennnesseln am Waldrand um die Ecke sagen?, fragte ich mich zwischendurch und konzentrierte mich dann wieder auf den Vortrag).</p>
<p>In der TCM wird ein Kraut nicht einzeln gegeben, sondern stets in einer aufeinander abgestimmten Komposition mit mehreren Substanzen. Doch dazu braucht es ein langwieriges Studium. Ich will deswegen nicht in die Feinheiten der Kr&auml;utertee-Komposition einsteigen. Doch es lohnt sich, unsere Kr&auml;uter genauer anzuschauen, mit denen wir uns t&auml;glich etwas Gutes tun k&ouml;nnen. Ich stelle hier einzelne Kr&auml;uter vor, die uns gegen den t&auml;glichen Stress besser wappnen.</p>
<p>Der Baldrian etwa gibt leeren und ersch&ouml;pften Menschen wieder Ruhe und Kraft. Frisch sei er eine echte Herausforderung, sagte die Dozentin Mosheim-Heinrich, die ihn auch im Garten hat: „Er stinkt.“ Es gibt ihn jedoch auch als Tinktur zu kaufen. Lavendel scheint ein wahrer Alles-K&ouml;nner zu sein. Er w&auml;rmt und k&uuml;hlt, beruhigt und bewegt &#8211; je nachdem, was der Mensch gerade braucht.</p>
<p>Hilfreich ist auch das Eisenkraut, sagte Dozentin Birgit Bader. „Es macht so stark wie Eisen gegen Stress und entspannt. “ Die Melisse beruhigt den Geist. Und es gibt noch einen anderen Stimmungsaufheller, der gerne auch beim Fu&szlig;ballgucken konsumiert wird: „Hopfen macht fr&ouml;hlich“, sagte Bader.</p>
<p>Wenn die Mitte &#8211; also die Verdauung schwach ist &#8211; hilft eine Kombination aus Ingwer und S&uuml;&szlig;holzwurzel. Das ist ein sch&ouml;nes Beispiel f&uuml;r eine Kombination, die gut schmeckt.</p>
<p>Zubereitung: Die Kr&auml;uter jeweils mit kochendem Wasser &uuml;bergie&szlig;en und zehn Minuten bei geschlossenem Deckel ziehen lassen.</p>
<p>In der Pause bin ich durch die historische Stadt gestreift und zickzack laufend durch die vielen Touristengruppen schlie&szlig;lich in einem Klostergarten gelandet. Und siehe da: Dort standen die Kr&auml;uter, von denen ich an diesem Tag so viel erfahren habe. Es war sch&ouml;n, ihnen zu begegnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Eine Kochfest mit Brennnesseln, Stinkasant und Auberginenmousse</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 10:58:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und noch so]]></category>
		<category><![CDATA[Auberginen]]></category>
		<category><![CDATA[Brennesseln]]></category>
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		<category><![CDATA[Susann Dickhaus]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich liebe Kochen. Aber noch viel mehr Spa&#223; macht es, mit anderen zu kochen und zu essen. Ein kleines Fest in meiner K&#252;che haben die wunderbare K&#246;chin Susann Dickhaus und ich gefeiert. Wir ernteten sogar eine Zutat selbst. Die Fotografin Uta K&#252;hne hat alles in Bildern festgehalten und nachher mit uns mitgegessen. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/und-noch-so/brennesseln-stinkasant-und-auberginenmousse/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe Kochen. Aber noch viel mehr Spa&szlig; macht es, mit anderen zu kochen und zu essen. Ein kleines Fest in meiner K&uuml;che haben die wunderbare K&ouml;chin Susann Dickhaus und ich gefeiert. Wir kochen nach einer &auml;hnlichen Philosophie und nutzen nur Lebensmitteln ohne jegliche Zusatzstoffe. Wir ernteten sogar eine Zutat selbst. Die Fotografin Uta K&uuml;hne hat alles in Bildern festgehalten und nachher mit uns mitgegessen.</p>

<a href='http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/und-noch-so/brennesseln-stinkasant-und-auberginenmousse/attachment/uta_brennesseln/' title='Eine Kochfest mit Brennnesseln, Stinkasant und Auberginenmousse'><img width="125" height="82" src="http://ksta-blogs.de/wp-betancourt/content/wp-content/uploads/2012/05/uta_brennesseln-125x82.jpg" class="attachment-thumbnail" alt="Foto Uta Kühne" title="Eine Kochfest mit Brennnesseln, Stinkasant und Auberginenmousse" /></a>
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		<title>Laktosefreies Himbeer-Sahneeis</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nahrungsmittelunverträglichkeiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Es wird ja endlich w&#228;rmer &#8211; Zeit, Eis zu essen. F&#252;r nicht alle Menschen ist der Milchzucker in normalem Sahneeis gut vertr&#228;glich. Da lohnt es sich, das Eis selbst zu machen. Wir machen diesmal Himbeer-Sahneeis, das nicht nur Betroffenen schmeckt. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/sendungen/himbeersahneeis/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird ja endlich w&auml;rmer &#8211; Zeit, Eis zu essen. F&uuml;r nicht alle Menschen ist der Milchzucker in normalem Sahneeis gut vertr&auml;glich. Da lohnt es sich, das Eis selbst zu machen. Wir machen diesmal Himbeer-Sahneeis, das nicht nur Betroffenen schmeckt.</p>
<p>Rezept f&uuml;r Himbeer-Sahneeis</p>
<p>F&uuml;r vier Personen</p>
<p>Zutaten:</p>
<p>150 g Himbeeren</p>
<p>200 g laktosefreie Sahne</p>
<p>Eine Prise Vanille</p>
<p>50 g Zucker</p>
<p>Zubereitung:</p>
<p>Himbeeren mit dem Zucker und der Vanille vermischen. Die Sahne anschlagen und untermischen. Die Masse in die Eisbecher f&uuml;llen und mit dem Stieldeckel verschlie&szlig;en. Nach drei Stunden im Eisfach ist das Eis essbar.</p>
<p>Tipp: Wer keine Eisf&ouml;rmchen hat, nimmt leere Joghurtbecher. Die Masse in den Joghurtbecher  f&uuml;llen und ins Gefrierfach stellen. Nach anderthalb Stunden rausnehmen und einen Holzspatel oder Teel&ouml;ffel als Stiel in die Masse stecken. Das Ganze noch einmal mindestens anderthalb Stunden ins Gefrierfach stellen.</p>
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		<title>Fehldiagnose Reizdarm &#8211; was die wirklichen Ursachen sind</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 12:23:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Volker Schmiedel]]></category>

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		<description><![CDATA[Essen ist definitiv eine der sch&#246;nsten Sachen der Welt. Dumm nur, wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert. Der Arzt Volker Schmiedel hat drei hervorragende B&#252;cher geschrieben, was sich hinter Verdauungsbeschwerden oft wirklich verbirgt. Urspr&#252;nglich wollte ich alle drei Werke in einem Blogeintrag besprechen. Aber es gibt einfach zu viel zu erz&#228;hlen, so dass ich sie doch einzeln rezensiere. In „Verdauung! – 99 verbl&#252;ffende Tatsachen“ r&#228;umt der Autor mit einer der h&#228;ufigsten Fehldiagnosen auf: Reizdarm. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten/fehldiagnosereizdarm/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Essen ist definitiv eine der sch&ouml;nsten Sachen der Welt. Dumm nur, wenn die Verdauung nicht richtig funktioniert. Der Arzt <a href="http://www.habichtswaldklinik.de/chefarzt.html" target="_blank">Volker Schmiedel</a> hat drei hervorragende B&uuml;cher geschrieben, was sich hinter Verdauungsbeschwerden oft wirklich verbirgt. Urspr&uuml;nglich wollte ich alle drei Werke in einem Blogeintrag besprechen. Aber es gibt einfach zu viel zu erz&auml;hlen, so dass ich sie doch einzeln rezensiere.</p>
<p>In „<a href="http://webshop.thieme.de/webshop/product/trias/9783830434283/detail.jsf;jsessionid=976847301B9C0EAB106B36BD1E3791AE" target="_blank">Verdauung! – 99 verbl&uuml;ffende Tatsachen</a>“ r&auml;umt der Autor mit einer der h&auml;ufigsten Fehldiagnosen auf. „Millionen von Menschen erhalten wegen qu&auml;lenden Durchfalls oder Verstopfung die Diagnose: Reizdarm.  Nur: In 90 von 100 F&auml;llen ist das eine Fehldiagnose. Denn den wirklichen Ursachen von Verdauungsbeschwerden kommen die Apparate der Schulmedizin meist nicht auf die Spur“, schreibt Schmiedel.</p>
<p>Oft stecken hinter den Symptomen Unvertr&auml;glichkeiten von Laktose,  Fruktose, Sorbit, Gluten oder  Histamin sowie Nahrungsmittelallergien. Schmiedel geht auf die einzelnen Unvertr&auml;glichkeiten ein, erkl&auml;rt Diagnose- und Therapiem&ouml;glichkeiten. Diese Teile sind knapp, aber gut erkl&auml;rt. Doch nicht immer m&uuml;ssen Intoleranzen dahinter stecken, wenn es nach dem Essen im Bauch zwickt und zwackt. Ebenso k&ouml;nnen ein Gallens&auml;ureverlustsyndrom, eine Gallenfunktionsst&ouml;rung oder eine Bauchspeicheldr&uuml;senschw&auml;che f&uuml;r die Beschwerden verantwortlich sein.</p>
<p>Die Ursache muss also gar nicht der Darm sein. Die Bauchspeicheldr&uuml;se zum Beispiel stellt nicht nur Insulin zur Regelung des Blutzuckers zur Verf&uuml;gung, sondern produziert auch Verdauungsenzyme. Schafft sie das nicht in ausreichender Menge, treten Bl&auml;hungen, V&ouml;llegef&uuml;hl und Bauchschmerzen auf. Manchmal kommt es auch zu Durchf&auml;llen.</p>
<p>Auch die Galle kann die Ursache der Beschwerden sein. Wenn bei einer Gallenfunktionsst&ouml;rung zu wenig Galle produziert wird oder die Ausf&uuml;hrungsg&auml;nge durch Grie&szlig; oder Gallensteine verlegt sind, ist die Fettverdauung gest&ouml;rt.</p>
<p>Beim Gallens&auml;ureverlustsyndrom liegt die Ursache der Beschwerden tats&auml;chlich im Darm – auch wenn es der Name des Syndroms nicht auf den ersten Blick vermuten l&auml;sst.  Betroffen ist der untere Teil des D&uuml;nndarms. „Die Gallens&auml;ure wird am Ende des D&uuml;nndarms wieder aufgenommen und &uuml;ber die Pfortader zur&uuml;ck zur Leber bef&ouml;rdert“, erl&auml;utert Schmiedel.  Normalerweise werde mehr als 90 Prozent der Gallens&auml;ure wieder aus dem Darm aufgenommen. Das klappe aber nicht immer gut. Dann gelange ein Teil der Gallens&auml;ure in den Dickdarm, wo sie nicht hingeh&ouml;re, erkl&auml;rt Schmiedel. Als Folge wird die Darmschleimhaut gereizt und es kommt zu Durchf&auml;llen. Oft kann der nicht voll funktionsf&auml;hige Darm zudem Vitamin B12, Fette und indirekt fettl&ouml;slichen Vitamine und Mineralstoffen nicht richtig aufnehmen.</p>
<p>Blut- und Stuhltests kl&auml;ren ab, ob eine der St&ouml;rungen vorliegt. Ist die Ursache einmal erkannt, kommen oft erstaunlich einfache Mittel zum Einsatz. Dazu z&auml;hlen Heilkr&auml;uter, aber auch Nahrungserg&auml;nzungsmittel.  Beim Gallens&auml;ureverlustsyndrom hilft zum Beispiel Flohsamen. Fehlt Gallens&auml;ure, sind Pr&auml;parate mit Artischoken und Curcuma empfehlenswert. Bei einer Bauchspeicheldr&uuml;senschw&auml;che lindern ein Pr&auml;parat mit Harongarinde oder Enzympr&auml;parate die Beschwerden. Die Dosierung dieser Mittel muss jedoch richtig sein. Es reiche nicht aus, zu jeder Mahlzeit einen Artischokenboden zu verzehren, schreibt  Schmiedel.  300 bis 400 Milligramm des Extrakts &#8211; eine halbe Stunde vor der Mahlzeit eingenommen &#8211; m&uuml;ssen es schon sein.</p>
<p>Auch Vitamine und Mineralien k&ouml;nnen Beschwerden lindern. So helfen etwa Magnesium, Zink, Kalzium und Vitamin C dabei, den Botenstoff Histamin im K&ouml;rper abzubauen, der an Allergien und der Histaminintoleranz beteiligt ist.</p>
<p>Darmpilze h&auml;lt Schmiedel &uuml;brigens f&uuml;r &uuml;berbewertet. „Ich muss zugeben, dass ich bei den Pilzen quasi vom Paulus zum Saulus geworden bin. Mit einer Nystatin-Therapie habe ich zwar kurzfristig ein rasches Verschwinden der Darmpilze gesehen – nach vier Wochen waren sie aber meist wieder da, wenn die zugrunde liegende St&ouml;rung eben nicht beseitigt wurden“, schreibt er. Unsinnig findet er die oft empfohlene Kohlenhydrat freie Di&auml;t. „Pilze sind sehr gen&uuml;gsam.  Sie entwickeln auch &Uuml;berlebensformen, wenn man ihnen s&auml;mtliche Kohlenhydrate  entzieht.“</p>
<p>Buch:</p>
<p>&#8220;Verdauung &#8211; 99 verbl&uuml;ffende Tatsachen&#8221; von Volker Schmiedel,<strong> </strong> Trias-Verlag, ISBN-10: 3830434286, ISBN-13: 978-3830434283</p>
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		<title>Gebratener Spargel mit getrockneten Tomaten und Oliven</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 05:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nahrungsmittelunverträglichkeiten]]></category>
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		<category><![CDATA[Aber bitte mit ohne]]></category>
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		<category><![CDATA[Spargel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist Spargelzeit und ich freue mich jedes Jahr darauf. Besonders gerne mag ich den gr&#252;nen Spargel. Das Gem&#252;se gilt als fruktosearm und ist so f&#252;r viele Menschen auch mit einer Fruktosemalabsorption vertr&#228;glich. Wir machen den Spargel in der Pfanne. Das Rezept ist &#252;brigens auch glutenfrei und &#8211; wenn man den K&#228;se weg l&#228;sst &#8211; auch milchfrei. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/sendungen/gebratenerspargel/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&uuml;r vier Personen</p>
<p><strong>Zutaten</strong>:<br />
Zwei  Kilo gr&uuml;ner Spargel (als Beilage reichen 300 Gramm pro Person)<br />
2 Handvoll getrocknete Tomaten<br />
Ein paar Schwarze Oliven<br />
Oliven&ouml;l zum Braten<br />
Salz<br />
Parmesank&auml;se zum Dr&uuml;berstreuen<br />
<strong>Zubereitung</strong>:<br />
Die getrockneten Tomaten in Wasser eine halbe Stunde einweichen lassen. Den Spargel unten sch&auml;len und jede Spargelstange in zwei  etwa gleich gro&szlig;e St&uuml;cke schneiden. Oliven&ouml;l in einer Pfanne erhitzen. Den Spargel und die Tomaten hinzuf&uuml;gen und unter h&auml;ufigem R&uuml;hren anbraten bis der Spargel gar ist. Die Oliven unterheben und mit Salz abschmecken. Das Gem&uuml;se auf einen Teller geben und mit Parmesan bestreuen.</p>
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		<title>Jetzt kommt der L&#246;wenzahn auf den Tisch</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 12:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chinesische Ernährungslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Löwenzahn]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich letztens Brennnesseln f&#252;r den Kochtopf pfl&#252;cken war, denke ich immer mehr dar&#252;ber nach, was sich sonst noch so alles in meiner Umgebung essen lie&#223;e. Und da f&#228;llt mein Blick auf die kleinen gelben Bl&#252;ten, die am Wegesrand stehen. Ich mag L&#246;wenzahn &#8211; so unb&#228;ndig und etwas starrk&#246;pfig sucht er sich seinen Weg durch die kleinsten Ritzen. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/chinesische-ernaehrungslehre/loewenzahn/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich letztens Brennnesseln f&uuml;r den Kochtopf pfl&uuml;cken war, denke ich immer mehr dar&uuml;ber nach, was sich sonst noch so alles in meiner Umgebung essen lie&szlig;e. Und da f&auml;llt mein Blick auf die kleinen gelben Bl&uuml;ten, die am Wegesrand stehen. Ich mag L&ouml;wenzahn &#8211; so unb&auml;ndig und etwas starrk&ouml;pfig sucht er sich seinen Weg durch die kleinsten Ritzen. Sein Ziel ist stets das Licht. F&uuml;r mich steht die Pflanze wie kaum eine andere f&uuml;r den Fr&uuml;hling. „Der L&ouml;wenzahn ist ganz auf Ver&auml;nderung ausgerichtet und zeigt sich in seinem Wandel als ein Spiegelbild f&uuml;r die sich st&auml;ndig im Fluss befindlichen Stoffwechselprozesse der Leber. Er dynamisiert die Wandlungs- und Anpassungsprozesse, l&ouml;st Stauungen und Erstarrungen in Geist und K&ouml;rper und vermittelt dadurch neue Lebenskraft.“  Das ist so eine wundersch&ouml;ne Beschreibung der Wirkungsweise des L&ouml;wenzahns auf den K&ouml;rper aus Sicht der chinesischen Medizin. Leider nicht von mir, sondern von der Seite <a href="http://www.naturheilkunde-berlin.eu/pflanzenheilkunde_loewenzahn.phtml" target="_blank"> „Naturheilkunde Berlin“</a></p>
<p>Vor allem die zarten Bl&auml;tter lassen sich jetzt gut essen. Am besten sind die jungen Triebe, wenn sie noch nicht gebl&uuml;ht haben. Sie schmecken gezupft im Salat oder unter gr&uuml;nes Gem&uuml;se wie Spinat gemischt. Auch hier ist es wieder der wilde Geschmack, der mich jedes Mal fasziniert. L&ouml;wenzahn schmeckt &uuml;brigens auch in Butter geschwenkt.<br />
P.S. Sp&auml;testens beim L&ouml;wenzahn-Pfl&uuml;cken wird mich meine Nachbarn f&uuml;r komplett verr&uuml;ckt halten. Schon die Brennnessel-Aktion hatte schr&auml;ge Stirnfalten verursacht.</p>
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		<title>Fr&#252;hlings-Essen auf den Teller</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 12:29:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chinesische Ernährungslehre]]></category>
		<category><![CDATA[Brennnessel]]></category>
		<category><![CDATA[Chinesische Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Holz]]></category>
		<category><![CDATA[Keime]]></category>
		<category><![CDATA[Kochen]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
		<category><![CDATA[salat]]></category>
		<category><![CDATA[Sprossen]]></category>

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		<description><![CDATA[Juchhu, es ist Fr&#252;hling. Nach den lang gekochten Suppen und Eint&#246;pfen in der Winterzeit freue ich mich auf das Essen in dieser Jahreszeit. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/chinesische-ernaehrungslehre/fruehlings-essen-auf-dem-teller/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Juchhu, es ist Fr&uuml;hling – auch wenn es meinem Geschmack nach deutlich w&auml;rmer sein k&ouml;nnte. Nach den lang gekochten Suppen und Eint&ouml;pfen in der Winterzeit freue ich mich auf das Essen in dieser Jahreszeit. In der chinesischen Medizin ist Fr&uuml;hling der Wandlungsphase Holz zugeordnet.  Ihre Bewegung ist dynamisch. Sie dr&auml;ngt nach au&szlig;en wie die Knospen, die sich &ouml;ffnen, und die Samen, die nach der langen Winterzeit aufspringen.  „Ein sch&ouml;nes Bild des Ostens f&uuml;r flexibles Holz ist der schnell wachsende Bambus, der sich elastisch im Wind bewegt. Vergleichbar dem jungen Baum, flexibel und voller S&auml;fte, weicht das Holz Widerst&auml;nden aus und strebt doch voller Kraft und unbeirrbar seinem Ziel zu: der Sonne. So sprengen zarte Keimlinge selbst harten Asphalt“, beschreiben Christine-Bodenschatz-Li und Ulja Krautwald diese Energie in ihrem Buch <a href="http://www.zinnoberfluss.de/" target="_blank">„Der Weg der Kaiserin“</a>.</p>
<p>Die Holz-Energie k&ouml;nnen wir f&uuml;r uns auch in der Ern&auml;hrung nutzbar machen. Frische Gartenkr&auml;uter, Keime und Salat bringen S&auml;fte auf unseren Teller und in unserem K&ouml;rper. Auch gr&uuml;nes Gem&uuml;se wie junger Spinat und Sauerampfer sind empfehlenswert. Die Speisen m&uuml;ssen nicht mehr stundenlang gekocht werden, um m&ouml;glichst viel gut zu speichernde W&auml;rme in den K&ouml;rper zu bringen. Im Fr&uuml;hling reichen Blanchieren oder kurzes Garen im Wok, um die Frische der Lebensmittel zu erhalten. Als Nachtisch gibt es Rhabarberkompott. Sauer entspricht der Wandlungsphase Holz, da liegen wir mit diesem sauren Obst genau richtig.</p>
<p>Ganz Experimentierfreudige gehen jetzt Brennnesseln am Waldesrand sammeln. (Nicht die Handschuhe beim Pfl&uuml;cken vergessen.) Die Brennnessel l&auml;sst sich genau wie Spinat zuzubereiten, schmeckt aber w&uuml;rziger, irgendwie wilder. Nach dem kurzen Blanchieren k&ouml;nnen die Bl&auml;tter uns &uuml;brigens nichts mehr anhaben.  In der chinesischen Medizin wird sie unter anderem gegen Verdauungsst&ouml;rungen wie Bl&auml;hungen und V&ouml;llegef&uuml;hl eingesetzt. Au&szlig;erdem soll sie die Abwehrkr&auml;fte steigern und das Blut n&auml;hren. Es gibt keine Kontraindikationen.</p>
<p>Ein gutes Rezeptbeispiel f&uuml;r die Fr&uuml;hlingsk&uuml;che: <a href="http://5style-kueche.blogspot.de/2012/04/avocado-apfel-salat-mit-grunen-linsen.html?spref=fb " target="_blank">http://5style-kueche.blogspot.de/2012/04/avocado-apfel-salat-mit-grunen-linsen.html?spref=fb </a></p>
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		<title>Ein Gericht, wenn es schnell gehen muss</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 12:03:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und noch so]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Kapern]]></category>
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		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich wie gestern Abend erst sp&#228;t nach Hause gekommen bin und keine Mahlzeit f&#252;r das Mittagessen am darauf folgenden Tag vorbereiten konnte, gibt es f&#252;r mich oft die ultimative Schnelll&#246;sung: Nudeln. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/und-noch-so/ein-gericht-wenn-es-schnell-gehen-muss/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich wie gestern Abend erst sp&auml;t nach Hause gekommen bin und keine Mahlzeit f&uuml;r das Mittagessen am darauf folgenden Tag vorbereiten konnte, gibt es f&uuml;r mich oft die ultimative Schnelll&ouml;sung: Nudeln.</p>
<p>Meist wei&szlig; ich am Anfang des Zubereitens noch nicht, was nachher in der Tupperdose sein wird. Da es an solchen Tagen in den fr&uuml;hen Morgenstunden schnell gehen muss und nicht viel Zeit zum Nachdenken bleibt, koche ich erst die Nudeln und schaue dann, was der Vorratsschrank noch so her gibt.</p>
<p>Heute waren es eine Handvoll frischer Rukola, der gemeinsam mit Oliven&ouml;l, getrockneten Tomaten , frischem Basilikum und den inzwischen gekochten Nudeln zu meinem Mittagessen wurde. Alternativ nehme ich auch gerne Oliven, frische Tomaten, Kapern und etwas geriebene Zitronenschale.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>App-Rezension: Histamin, Fructose &amp; Co von Baliza</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Apr 2012 08:30:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nahrungsmittelunverträglichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
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		<description><![CDATA[Die App &#8220;Histamin, Fructose &#038; Co&#8221; von Baliza steht schon lange auf meiner Liste von B&#252;chern und Tools, die ich mir genauer ansehen und dann besprechen wollte. Irgendwie bin ich die ganze Zeit nicht dazu gekommen. Steffi Kochtrotz hatte sich jedoch dankenswerter Weise an einem Wochenende die Zeit genommen und die App getestet. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten/app-rezension-histamin-fructose-co-von-baliza-2/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die App <a href="http://www.baliza.de/apps/histamin.html">&#8220;Histamin, Fructose &amp; Co&#8221; von Baliza </a>steht schon lange auf meiner Liste von B&uuml;chern und Tools, die ich mir genauer ansehen und dann besprechen wollte. Irgendwie bin ich die ganze Zeit nicht dazu gekommen. Steffi Kochtrotz hatte sich jedoch dankenswerter Weise an einem Wochenende die Zeit genommen und die App getestet.</p>
<p>Wer also mehr &uuml;ber die meines Wissens nach erste App zum Thema Nahrungsmittelunvertr&auml;glichkeiten erfahren will, sollte unbedingt ihren Beitrag auf dem Blog <a href="http://www.kochtrotz.de/2012/04/18/histamin-fructose-co-baliza-app-fuers-smartphone">www.kochtrotz.de</a> lesen. &Uuml;ber Hinweise auf andere wertvolle Anwendungen w&uuml;rde ich mich sehr freuen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Low-Carb oder fettarm? Standard-Empfehlungen machen krank</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 09:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Miriam</dc:creator>
				<category><![CDATA[Und noch so]]></category>
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		<description><![CDATA[Logi-Methode oder fettarm? Viel Fett oder wenig Fleisch? Es gibt keine Ern&#228;hrungsempfehlungen, die f&#252;r alle Menschen gleich sind. Davon sind auch die Ern&#228;hrungsspezialisten von E.U.L.E. &#252;berzeugt. Sie sind sogar davon &#252;berzeugt, dass viele Patienten unter den Folgen der &#252;blichen Ern&#228;hrungsberatung leiden. <a href="http://miriam-betancourt.ksta-blogs.de/und-noch-so/individuelletypen/">Weiterlesen...</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt keine Ern&auml;hrungsempfehlungen, die f&uuml;r alle Menschen gleich sind.  Davon sind auch die Ern&auml;hrungsspezialisten von <a href="http://www.euleev.de/" target="_blank">E.U.L.E.</a>  &uuml;berzeugt. In diesem Institut schreiben Wissenschaftler mit viel Humor und Witz gegen die vielen widerspr&uuml;chlichen Essens-Empfehlungen an. Als ein Beispiel nennen sie die Essensberatung bei Diabetes.</p>
<p>Ern&auml;hrungsspezialistin Marianne Rei&szlig; von E.U.L.E  ist sogar davon &uuml;berzeugt, dass viele Patienten unter den Folgen der &uuml;blichen Diabetes-Ern&auml;hrungsberatung leiden.  Sie unterscheidet die Menschen nach Stoffwechseltypen. „Am schlimmsten trifft es den Stoffwechseltyp der Fett-Eiwei&szlig;-Esser. Also jene, die Steaks lieben, gerne Bratwurst essen, Pumpernickel dick mit Schinken belegen und Grie&szlig;brei h&ouml;chstens zur Befestigung von Tapeten benutzen w&uuml;rden“, schreibt sie in ihrem Artikel „Erfahrungen aus der Diabetikerberatung“ im <a href="http://www.euleev.de/images/EULEN-SPIEGEL/2010/2010-5-6_i3_web_EULE.pdf" target="_blank">E.U.L.E.N.-Spiegel</a>.  Viele trauten sich nach einem Fr&uuml;hst&uuml;ck mit dem verhassten, fettarmen millimeterd&uuml;nn bestrichenen K&ouml;rnerbr&ouml;tchen nicht aus dem Haus – aus Angst, nicht schnell genug eine Toilette zu finden. Ohne deftige Kost wie R&uuml;hrei und Speck nehme der Fett-Eiwei&szlig;-Typus zu.  „Ist sein Diabetes durch die ‚gesunde und fettarme K&uuml;che‘ dann endlich manifest, wirkt er h&auml;ufig apathisch und antriebslos“, so Rei&szlig;. Ihr Rat: Leberk&auml;se statt Banane.</p>
<p>Ganz anders seien die Zuckerschnuten. Zwei von zehn Patienten geh&ouml;ren nach Rei&szlig;‘ Erfahrung zum Stoffwechseltyp des Kohlenhydrat-Essers. Sie br&auml;uchten Nudeln, Reis und Wei&szlig;brot. Der Verzicht auf Kohlenhydrate w&uuml;rde sie kr&auml;nker machen. Bei Stress bliebe ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Spucke weg.  Abhilfe w&uuml;rden sofort schon kleine Mengen Kohlenhydrate wie ein Bonbon oder Obst schaffen. „Das regt den Speichelfluss an und d&auml;mpft die Nervosit&auml;t“, schreibt Rei&szlig;.</p>
<p>Die Unterscheidung in Stoffwechseltypen w&uuml;rde auch erkl&auml;ren, warum manche Menschen sich mit Ern&auml;hrungsformen wie der Glyx-Di&auml;t oder der Logi-Methode wohl und energiereich f&uuml;hlen. Ein anderer Typ kommt besser mit einer kohlenhydratreichen und fettarmen Ern&auml;hrung klar &#8211; unterschiedliche Stoffwechseltypen eben.</p>
<p>Auch die Seele spielt bei der Regelung des Blutzuckers und der Fettpolster eine wichtige Rolle. „Steht ein Mensch aber st&auml;ndig unter Druck, weil er &Auml;rger zu Hause oder bei der Arbeit hat, in der Schule geh&auml;nselt wird, als Diabetiker Dinge essen soll, die ihm widerstehen oder weil er Angst vor der n&auml;chsten ‚Essenss&uuml;nde‘ hat, dann wird dauerhaft Cortisol produziert. Und damit bleibt auch der Blutzuckerspiegel oben. Mit der Verzweiflung beginnt auch der Teufelskreis“, schreiben Andrea Fock und Udo Pollmer von E.U.L.E. Das Stresshormon Cortisol mache zudem &uuml;ber Stoffwechselabl&auml;ufe den K&ouml;rper dick. Viele Menschen mit Diabetes seien nicht &uuml;bergewichtig, weil sie zu viel Schokolade, Chips und Currywurst essen, sondern sie unter chronischem Stress leiden, so die Wissenschaftler.</p>
<p>Ihre Empfehlungen: &Auml;rger, Kummer und Verzweiflung vermeiden. „Gutes Essen, freundliche Mitmenschen, eine befriedigende T&auml;tigkeit bieten die besten Voraussetzungen. Und so mancher Diabetiker wurde geheilt, weil er eine neue Liebe fand, die ihm auch noch sein Lieblingsessen g&ouml;nnte.“</p>
<p>Mein Fazit: Egal, ob man die Menschen nach Stoffwechseltypen unterscheidet oder sie -  wie in der chinesischen Ern&auml;hrungslehre &#8211; nach ihrem Energiehaushalt behandelt, eines ist klar: Nicht alle Menschen sind gleich. Demnach sind identische Empfehlungen f&uuml;r alle Menschen absurd.</p>
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