Warum baust Du eine Plattform für Köche auf?
Zum einen liebe ich es, zu kochen und zu backen, zum anderen wollte ich mich schon immer selbständig machen und etwas Eigenes aufbauen. Da ich im Internet viele schöne Blogs entdeckt und gelesen habe, ist uns die Idee einer Kochblog-Community gekommen. So entstand Küchenplausch. Was gibt es Besseres, als sein Hobby mit dem Beruflichen zu verbinden?
Wie erklärst Du Dir den Erfolg auf Facebook, obwohl noch nicht einmal die Seite online ist?
Dadurch, dass ich Rezepte von Blogs poste, habe ich die Möglichkeit, meinen Fans täglich viele verschiedene Ideen und Rezepte zu präsentieren. Auch wichtig ist, dass die Qualität der Rezepte stimmt. Wenn man sich die Blogs und deren Rezepte anschaut, die wir posten, merkt man schnell, dass hier mit viel Leidenschaft und Kreativität gearbeitet wird. Das kommt auch bei unseren Fans gut an. Eine große Anzahl unserer Fans sind auch aktiv dabei. Es wird viel nachgekocht, kommentiert, geliked und geteilt. Das freut mich natürlich sehr.
Wann geht die Seite online?
Tja, wenn ich das schon genau wüsste. Wir sind jedenfalls in den letzten Zügen der Programmierung. Ich teste schon seit einiger Zeit die Seite. Uns ist einfach wichtig, dass wirklich alles reibungslos funktioniert, wenn wir online gehen. Bald möglichst werden wir dann auch einen Betatest mit verschiedenen Blogger starten.
Was wird darauf passieren?
Küchenplausch hat das Ziel, alle Kochblogger und Liebhaber der guten Küche in einer Community – getreu nach unserem Motto „Bei uns werden Köche Freunde“ – zu vereinen. In der Community sollen sich alle Foodies über Rezepte austauschen können, sich gegenseitig bei Problemen und Fragen helfen und sich inspirieren lassen. Außerdem soll man bei uns die Möglichkeit bekommen, viele tolle Blogs und deren wunderbare Rezepte und Geschichten zu entdecken. Auch möchten wir speziell den Kochblogs eine Plattform bieten, neu interessierte Leser zu erreichen. Wir wünschen uns, dass Küchenplausch das Zuhause vieler Kochblogs und Hobbyköche wird.
Was fasziniert an Foodblogs?
Das Schöne an Foodblogs ist, dass es nicht einfach nur um ein Rezept geht. Es geht um eine Geschichte oder persönliche Erfahrung des Bloggers, die hinter jedem Rezept stecken. Das macht einen guten Foodblog aus. Außerdem begeistern mich immer wieder aufs Neue, die Kreativität und Qualität der Rezepte und deren Fotos. Es gibt so viele wundervolle Blogs, die sich extrem viel Mühe geben. Man spürt einfach die Leidenschaft und die Liebe, die dahinter steckt. Die Welt der Foodblogger ist für mich eine wundervolle Entdeckungsreise durch die Welt der Genüsse, die mich immer wieder aufs Neue begeistert und mein Herz gewinnt.
Was können Foodblogs für Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten leisten?
Es gibt einige tolle Foodblogs, die aus dem Hintergrund entstanden sind, dass eine Person Unverträglichkeiten hat und trotzdem nicht auf gutes Essen verzichten möchte. Diese Blogger haben sich dann meist sehr stark in das Thema eingelesen und wollen ihre Erfahrungen anderen weitergeben. Menschen mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten können so nicht nur Blogs, sondern auch andere Menschen finden, die mit dem gleichen Problemen zu kämpfen haben. Sie können sich von anderen Menschen inspirieren lassen und finden neue Ideen, wie man mit ihrer Nahrungsunverträglichkeit trotzdem ein wunderbar leckeres Essen zaubern kann. Ich denke auch hier ist der Austausch untereinander sehr hilfreich, denn man kann sich gegenseitig mit seinen Erfahrungen und Rezepten weiterhelfen.
Welche Seiten sind für die Betroffenen besonders geeignet?
www.kochtrotz.de ist ein wundervoller, optimistischer Blog mit vielen, traumhaften Rezepten/Ideen und Fotos, obwohl Steffi einige Nahrungsunverträglichkeiten hat. Ein Foodblog, den ich jedem Betroffenen nur empfehlen kann. Ein weiterer toller Blog ist www.anies-delight.eu . Auch sie ist von einigen Nahrungsunverträglichkeiten betroffen und erzählt auch von ihren Geschichten, die sie mit ihrer Nahrungsmittelunverträglichkeit erlebt hat. Auch sie hat wundervolle Rezepte auf ihrem Blog mit tollen Bildern, die Lust auf mehr machen. Außerdem ist es ganz toll, dass es auch ein Buch von Anies Delight gibt, das 250 kreative und leckere Rezepte für Menschen mit Lebensmittelintoleranz enthält.
Was ist Dein Lieblingsrezept?
Generell kann man sagen, dass für mich der Nachtisch das wichtigste Gericht in einem Menü ist. Mein absoluter Lieblingsnachtisch (wenn ich mich entscheiden muss) ist Schokoladen Soufflé mit selbstgemachter Schokoladensauce und Vanilleeis.
Ein Lieblingshauptgericht auszuwählen, ist allerdings wirklich schwierig, denn das kommt bei mir immer ganz auf die Tagesform an und auf was ich gerade Appetit habe. Mir ist es wichtig, hier auch auf meinem Körper zu hören. Es gibt ein Gericht, dass begleitet mich schon, seitdem ich ganz klein bin. Noch heute esse ich es fast immer, wenn wir zum Italiener gehen – Rigatoni quattro formaggi. Ich liebe es. Wenn ich selber koche, ist mein Lieblingsgericht Schweinelende in Champignon- Rahmsoße mit Spätzle von der Mama. Was ich noch sehr gerne mag, sind Zwetschgenknödel von der Oma. Die Zwetschgenknödel sind sogar auf meinem Blog zu finden.